Dienstag, 15. April 2014

Entführung nach Narnia.... in die Favelas oder gar nach Hollywood?





Hallo Ihr Lieben:)


Heute möchte ich Euch für einmal nicht mit Kreativität meinerseits bewerfen, sondern mit einer anderen ART von Einfallsreichtum!!!!!


Wie Ihr im Titel eventuell mehr oder weniger schwer erahnen könnt, wurde ich "entführt"! Völlig ahnungslos und unbedacht bin ich der Einladung meines Schwesterherzes vor ein paar Wochen ans Rheinufer gefolgt..... NICHTS ahnend stiefle ich hinter oder besser gesagt neben ihr her, als wir nach unseren leckeren Special-Salads vertieft in unsere Plauderei in Richtung Rhein lostrotten! Es ist immer wieder schön, mit ihr gemeinsame FREIZEITEN zu erleben..., zu plaudern..., lachen und staunen! Und so soll es wohl auch an diesem wunderschönen und warmen März-Tag sein! 
























Vom Grossbasel herkommend..... die Wettsteinbrücke überquerend, geniessen wir die wunderschöne Aussicht auf den Rhein..... mega überwältigt bin ich zwar nicht unbedingt, da mir dieser Anblick auch nicht wirklich fremd ist..... der Blick auf das Basler Münster, die Rheinschiffe und Fähren sind mir vertraute Dinge, sie gehören einfach zu Basel.....! 


Die Fröhlichkeit der Menschen, die sich im Kleinbasel dem Rheinufer entlang mit der wärmenden Frühlingssonne ein Stell-Dich-Ein geben,  ist zwar äusserst ansteckend und auch die summenden Bienen, die an den wunderbaren, prächtigen Magnolien-Bäumen herumschwirren, erinnern im höchsten Fall an ein Märchen....!!!! 


























Alles ist einfach traumhaft.... die ganze Stimmung, die Wärme, die fröhlichen und ausgelassenen Menschen, der blaue Himmel mit den fast schon künstlich erscheinenden, blühenden Pracht-Bäumen vor den historischen und herrschaftlichen Gebäuden!!! Würde man nur noch die entsprechende Einstellung an der Kamera vornehmen, käme es einem auch auf dem Foto so vor, als bewege man sich in einer Spielzeuglandschaft!!!!


Je mehr wir uns von der Wettsteinbrücke in Richtung Dreiländereck bewegen, desto durchmischter wird das Publikum, das sich dem Rheinufer entlang mit und ohne Ghettoblastern sonnt! Multi-Kulti soweit das Auge reicht....., Frauen mit ihren Babies....., Wasserpfeifen- oder besser gesagt Shisha-chillende Lebenskünstler, .... Expats, die sich hier mal einfach mit einem Cüpli oder Bier zuprosten und gemeinsam grillieren, .... Strassenmusiker, die auf dem Boden sitzend eine karibisch anmutende Jam-Session haben und eine sehnsüchtige Ferienstimmung verbreiten.


Nachdem wir bei der St. Johannsfähre "Ueli" ankommen, bei welcher der Landungssteg skurriler nicht sein könnte.... weil "eingestrickt".... ja, spätestens jetzt entsteht unweigerlich das Gefühl, in einer anderen Welt gelandet zu sein.... !  


























Aaaaaaaaaaaber..........................., als ich schon geglaubt habe, das geht "eeeecht nich noch surrealer", ..... gelangen wir nach dem Passieren einer gewöhnlichen Abschrankung in eine Gegend, die U.N.W.I.R.K.L.I.C.H.E.R nicht sein könnte...... nennen wir dieses Tor mal so rein zum Spass: "Die Türe nach Narnia"! 



Vorbei an einer stillgelegten Eisenbahnstrasse...



























..... Street ART der einen oder....























anderen ART.......

























gelangen wir in eine Gegend, die mich einfach nur staunen lässt.....






















..........mich zur Frage bringt, ob hier die neuste Version von Mad Max gedreht wird?........ 






















........ mich aber gleichzeitig auch irgendwie verzaubert und unglaublich zufrieden macht! Wir befinden uns womöglich in einem Parallel-Universum!?




























Unweigerlich drängt sich mir die Frage auf, was ist denn jetzt noch REAL? Träum ich oder WACH ich? Was ist denn nun Reichtum und was Armut? Was ist Glück und Zufriedenheit?























Diese Menschen hier sind mit soviel Lebensfreude und Kreativität ausgestattet und in dieser Welt scheinen Sorgen und Nöte einfach keinen Namen und keine Daseinsberechtigung zu haben! So ganz nach dem Motto: "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein! 

















Es begegnen uns unglaublich aufgeschlossene Multi-Kultis, die uns ungefragt und irgendwie befreiend ihr persönliches Gedankengut mitteilen...... kreative Freeks und Überlebenskünstler...., Surviver und jugendliche "Breakaways", die mal so einfach zum Spass zum Skaten hier rüber kommen! 






















Ja ich bin sicher, dass der eine oder andere Leser meines Blogs Basel sogar kennt..... aber ob alle diese Gegend, mit den Wagenleute kennen.......? Daaaaah hege ich doch schon so meine Zweifel! Vielleicht gehöre ich ja zu den wenigen "Blinden" oder "Ungebildeten" hier in dieser Gegend.....! Aber was soll's..... ich kann es nur jedem empfehlen, sich diese fantastische Welt mal persönlich vor Augen zu führen!


Die verwaist erscheinenden Uferstrassen-Beizli sind leider noch geschlossen, was aber der unglaublichen Stimmung keinen Abruch tut;). Hier und dort zieht auch schon Leben ein......... nur für uns ist es leider an der Zeit, uns auf den Rückweg zu machen. 




















Eine faszinierende Gegend, die nix mit Hollywood zu tun hat. Ich hoffe, ich wirke nun nicht gleich wie eine Werbebeauftragte der Stadt Basel..... trotzdem wollte ich Euch da draussen einfach mal erzählen, wie es auf mich gewirkt hat.


Diese Menschen, so was von "natürlich".... sind kreativ und ungekünstelt und einfach sich selber in dieser idyllischen Hafengegend an der Uferstrasse! Tja... und sogar der uns kurz streifende Gedanke, dass es ja hier auf dem Wagenplatz "soooooo oooch nich gehen kann......, die bezahlen ja keeene Miete und ziehen ehnfach gratis vom Strom.... wah?.....; das sind ja schliesslich unsere Steuergelder.....nee?";.... vermag diesen wundervollen Ausflug nicht zu überschatten! Ganz im Gegenteil, es weckt auch in mir diese Sehnsucht nach einer Freiheit, die wohl in uns allen in irgend einer Form schlummert! ..... ;)!


Ooch.... und über all dem Staunen realisiere ich erst jetzt meine geniale Schuhauswahl ;)pffft ..... wohl nicht gerade perfekt für diesen Spaziergang dem Rheinufer entlang, was sich aber Gott-sei-Dank erst auf dem Rückweg in Form von Blasen an den kleinen Zehen ;) bemerkbar macht..... wir sind bis fast zur Grenze nach Frankreich spaziert..... uuuuuund wieder zurück, das heisst rund 8,3 km...... Jahaaa.... zu Fuss......  uuuuuund.....neeeeehe, nicht mit dem Radel , bin ja schliesslich keeene ZWANZICH meeehr, ne? ;)..........!









Wir haben diesen unglaublichen Tag gemeinsam sehr genossen......! Eine andere Welt kennengelernt.... nicht die Favelas von Rio oder Hollywood..... es war aaaaaaaalles ECHT und nichts wurde mal kurz zum Imponieren oder für einen Filmdreh künstlich zusammengetragen! Eine unglaubliche Gegend mit faszinierenden Menschen voller LEBENSFREUDE und KREATIVITÄT und lässt uns mal wieder einmal mehr über die eigene Nasenspitze hinaus nachdenken... über andere Problemstellungen und Lebensfragen!




















Und vielleicht fragst Du Dich nun, was das wohl mit meinem Blognamen zu tun hat??? Vielleicht erleben diese Menschen hier mehr "Himmel auf Erden".....  oder "Hauch von Himmel" als unsereiner, die wir oft sinnlos im Hamsterrad der unersättlichen Leistungsgesellschaft unsere Runden drehen....! Ein Tag der zum Umdenken eingeladen, ermutigt und zufrieden gemacht hat!








"Hier   bin   ich   Mensch - hier    darf    ich's  sein" 
...so spricht Faust beim Osterspaziergang mit seinem
Assistenten beim Anblick der frühlingshaften 
Natur und der Begeisterung der Menschen.
Die Bedeutung der berühmten Worte von
Johann Wolfgang von Goethe ist die,
dass der Mensch frei von 
Reglementierungen,
Wertungen und 
Vorschriften
 einfach er
selbst sein kann. 
Im Laufe der Zeit hat
 sich dieses Zitat aus dem Kontext
gelöst zu einem geflügelten Wort entwickelt.
Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein Stück Wagenplatz 
und eine Uferstrasse zum Verweilen................   zum Unbeschwertsein und Fröhlichsein.............................   zum 

ECHT MENSCHSEIN und zum LEBEN!



Herzlichst 



Samstag, 5. April 2014

Der Zauber der vergänglichen Welt oder... ETHNO-RETRO ist Hip!


Ethno-Zauber oder die Magie der vergänglichen Welt...




Ich liebe JAPANISCHE FARBHOLZSCHNITTE, sie erzählen Geschichten aus längst vergangener Zeit! Da in unserem Haus ohnehin einfach das Fernweh wohnt und sich unterschiedliche Stile und Accessoires aus fernöstlichen Welten ein Stell-Dich-Ein geben kam ich auf die Idee, diese Bilder zu fotografieren und mittels Transfer-Technik hier und hier sieht man wie diese Technik funktioniert...  neu oder besser gesagt auf "ALT aufzubrezeln". So wage ich mit diesen berührenden Bildern die Verbindung mit der Metallic-Farbe Kupfer, oder dem schlichten Dunkelbraun als Grundlage dienend, und kreiere so mit dem Krakelierlack vereint diesen reizvollen Vintage-Look. 

Ohh.... I Loooove it! Es ist ja nicht nur spannend, sondern  das "Freirubbeln" hat auch echt einen meditativen Charakter, wenn die kunstvollen, aus der Freude am Dasein geschaffenen Bilder langsam zum Vorschein kommen!



Vom zärtlichen, verliebten Spiel unter blühenden Zweigen, der Anmut schöner Frauen erzählen diese farbigen Holzschnitte. Bilder der vergänglichen Welt - so nannte man sie auch in Edo, dem alten Tokyo, und der Japaner sah und sieht darin das farbige Spiegelbild des fröhlichen, an Schönheit überquellenden, von  buntem Treiben erfüllten irdischen Daseins, aus dem der Gedanke an Krankheit und Tod verbannt ist und in dem selbst die alltäglichsten Dinge, die Mühen der Arbeit und die Grausamkeiten der alten Legenden nicht anders als das dramatische Gebärdenspiel der Schauspieler nur einer einzigen Aufgabe dienen - zu unterhalten und zu erfreuen.

Hier eine kleine Zusammenstellung meiner 5 neuen Bilder:


Bild 1

Die Kurtisane Takigawa mit Gefolge von Katsukawa Shuncho:

"Ich glaubte, die weissen Blüten des Frühlings trieben mir entgegen und sah,
es war das Glänzen Deiner Schönheit."






Bild 2 

Die Kurtisane Nokaze mit einer Dienerin von Suzuki Harunobu:
"Du lenkst im Tanz meine Schritte und mein Haar löst sich auf.
Ahnend in Deinem Arm der Liebe Leid bin ich traurig und glücklich zugleich."







































Bild 3 

Die Kurtisanen Yosoi und Yoyohura:
"Seit ich im Schlaf den Mann gesehen, den ich liebe,
seitdem erst liebe ich die Träume bunter Falter."





Bild 4

Liebespaar unter einem Regenschirm von Suzuki Harunubo:
"Ein Regenschirm, ein einziger nur,
ging vorbei im Schnee des Abends."





Bild 5

Liebespaar unter blühendem Pflaumenbaum von Torii Kiyohiro:

"Wie leicht betört man beim Duft der Pflaumenblüten mit Flötentönen."



Diese Ethno-Retro-Bilder erinnern an abendländische Kulturen ...... lassen mich in Gedanken in die Ferne schweifen.... aber sie bringen auch wieder frischen Wind in unser Wohnambiente. Es tut einfach gut, einfach mal ein Bild oder eine ganze Wand neu zu bestücken! Ich liebe diese charmante Verbindung, die dekorativ ist und zudem Geschichten von asiatischen Ländern und Menschen erzählt...!


Passend zu den momentan blühenden Zierkirschen wünsche ich Euch einen wundervollen Frühling!


Herzlichst









Sonntag, 23. März 2014

(K)ein Brett vor dem Kopf ..... oder oldfashioned ist ultratrendy....


Hallo Ihr Lieben:)


Wie Ihr vielleicht in der Zwischenzeit HierHier und Hier schon bemerkt habt, gehöre ich zu denen, die aus ALT gerne mal was NEUES macht. 

Jaaaahhh ich weiss, nicht jedermann findet es toll, wenn sich das Haus bis unters Dach mit Müll füllt, ich ja auch nicht ... pffft..... und es ist bestimmt auch nicht wirklich trendy und praktisch, wenn man alles aufbewahrt.... macht ja auch nicht immer wiiiiirklich Sinn! Entsprechend weise soll man damit umgehen, was weggeschmissen werden soll und muss, resp. wovon man sich endgültig und definitiv mal trennen soll! Das ist ja sowas von befreiend, den ALTBALAST abzuwerfen und lässt einen wieder durchatmen.... und der Blick ist wieder frei für NEUES! 

Ich für meinen Teil finde es immer wieder eine eeeechtee Herausforderung auszumisten, zumal mir auch gerne die Zeit dafür fehlt.... ja ich muss zugeben, es macht mir des Öfteren schon mal Mühe, Dinge einfach dem Müll zu überantworten.... sprich wegzuschmeissen! Denn man kann ja vielleicht noch was daraus machen;)....

Schliesslich ist es ja "HIP", aus ALT etwas NEUES zu machen! Nicht nur die Möbel-, Kleider- und sonstigen Designer und Werbemenschen lassen die guten, alten Zeiten wieder hochleben, sondern auch im Zuge des heutigen Werteverfalls besinnen sich die Menschen wieder vermehrt auf die "alten" Werte... und ich liiieeebe diese alten Schriften aus diesem Buch der Bücher, sie hat so etwas ALTEHRWÜRDIGES.....!

Für dieses Projekt greife ich nun erneut zur alten und gewichtigen "Heiligen Schrift" aus dem Jahr 1875. Ich bin so froh um dieses antiquare Druckwerk aus vergangener Zeit! Als Grundlage dient mir die Kupferfarbe, die ich aber dieses Mal mit einem perlmuttweissen Acryllack bemale. Hier findet Ihr den genauen Beschrieb wie die Fototransfer-Technik funktioniert. 

Für heute fasse ich mich kurz und lasse die Bilder für sich sprechen!




















Jahresvers aus Jesaja 44, 1 - 5




Und jetzt mal ganz im Ernst.... nichts ist so aktuell wie dieses Buch.... Menschen damals kämpften genauso mit ihren täglichen Herausforderungen, Nöten und Zweifeln wie wir heute...., also nix "daaaas war gestern"..... das ist heute noch genauso, nee? .... Und was brauchen wir denn heutzutage anderes? Riiiiichtig..... wir brauchen MUT MACHENDE AUSSAGEN, AUFSTELLER, BESTÄTIGUNGEN, AUFERBAUENDE AUSSAGEN ÜBER MEIN UND DEIN LEBEN, GLAUBEN, MUT..... LIEBE, VERTRAUEN, HOFFNUNG!!!!! Nöööh, das sind keine Seifenoper-Worte, keine netten Worte aus einem Liebesfilm, das ist echte Realität!!

Manchmal tut es einfach gut, wenn wir uns diese Zusagen und Ermutigungen vor Augen führen! Nein, nicht ein Brett vor dem Kopf, sondern ein Brett vor meine und Deine Augen hängen.... mit Aussagen, die mir und Dir Mut für eine Zukunft machen, Hoffnung schenken, dass ALLES gut wird und damit Du und ich den Alltag oder auch den Wahnsinn um uns herum vertrauensvoll bewältigen können! 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft! 

Herzlichst














Freitag, 14. März 2014

Glimpses of spring.... oder Frühlingsduft liegt in der Luft......

Hallo Ihr Lieben!

Für heute spare ich mal mit vielen Worten! 

Freut Euch viel mehr über diesen 
wundervollen Frühlingsanfang
und geniesst das teilweise 
noch VERBORGENE, das 
sich aber bereits mehr
oder weniger zaghaft 
zeigen will und zum 
Vorschein kommt!





Soviel HOFFNUNGSVOLLES liegt in dieser Weisheit von Audrey Hepburn verborgen!

Diesen Post habe ich verlinkt mit dem Blog: Liebesbotschaft.blogspot.de, 
Joanna schlägt auf ihrem Blog das Thema "Glimpses of spring" vor. 
Vielleicht macht Euch dieses Bild Lust auf  weitere Impressionen  
zum Thema "flüchtige Einblicke in den Frühling"!
Es ist so eine superschöne Idee von Joanna.... 
hier möchte ich mich bei ihr bedanken!

Liebe Joanna, vielen herzlichen
Dank für Deine tolle Idee!


...ein kleiner Nachtrag....dieses Bild hat mich selber so inspiriert, dass ich es dann per Fototransfer und Krakeliertechnik auf ein altes Holzbrettchen montiert habe und es einer lieben Freundin zu ihrem ganz speziellen Geburtstag verschenkt habe:)..... und.....falls Ihr mehr über diese Technik erfahren wollt, dann findet Ihr hier hier oder hier mein Tutorial dazu!








Mit emene herzliche Früehligsgrüessli
us dr Schwiiiz




Sonntag, 9. Februar 2014

DANKBARKEIT.... oder der Schlüssel zu einem glücklicheren und gelasseneren Leben....



I LOVE THE ONES WHO ARE IN MY LIFE AND MAKE IT AMAZING....



Ich liebe die Menschen, die Gott mir in mein Leben gestellt hat:
Meinen Mann, meine Kinder, meine Freunde.... 
.....und all die Menschen, die mir in meinem 
alltäglichen Leben begegnen! 















"Es ist nicht gut, wenn der Mensch alleine ist!" So steht es schon im 1. Mose. Wie gut.... Gott wusste schon damals, dass wir im Grunde genommen ein riesiges LOCH in unserem HERZEN bergen, das immer auf der Suche nach MEHR... nach BESSEREM ist. Nie zur Ruhe kommt... immer wieder etwas NEUES braucht, damit der unergründliche HUNGER nach etwas, das uns immer wieder unseren FRIEDEN raubt, gestillt werden kann! 


Das Geheimnis darin ist höchst unpopulär..... nämlich die Dankbarkeit! Tugenden wie Dankbarkeit sind nämlich "OUT", dabei gibt es keinen besseren Beziehungsförderer und Stresskiller als die DANKBARKEIT! Quasi ein Gratis-Werkzeug zur inneren Balance und Harmonie..... so hat man zumindest schon weise Erkenntnisse gewonnen in der modernen Dankbarkeitsforschung;)!


Eine der wichtigsten Bewältigungsstrategien, innerlich loszulassen und schwierige Situationen besser zu bewältigen ist, in all unseren Umständen das GUTE zu suchen und zu erkennen.... denn es gibt 


IMMER.... IMMER..... IMMER etwas, 
wofür wir dankbar sein können! 


Vorausgesetzt, man badet nicht in SELBSTMITLEID man öffnet sein HERZ dafür! Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens!


Dankbarkeit ist auch der Weg aus dem Hamsterrad des "IMMER-WIE-MEHR-WOLLENS"! Wer kennt das nicht, neidisch auf andere schauen, die vermeintlich mehr haben. Da kommt mir auch das schöne Sprüchlein wieder in den Sinn: Es gibt Leute, die sich mit Geld, das sie nicht haben, Dinge kaufen, die sie nicht brauchen um  Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können....! 


Aber auch das VERGLEICHEN ist einfach Gift und höchst hilfreich den inneren Frieden zu verlieren! Andere können das viel besser, sind viel intelligenter, viel hübscher, schneller... das ist doch einfach alles nur  Bull-Shit Mist! Diese inneren "Antreiber" tragen Samen der ewigen Unzufriedenheit und des Unglücklichseins in unserem Leben! Oft hinterlässt es das Gefühl zu kurz zu kommen, etwas verpasst zu haben oder nicht dazu zu gehören! Und am Ende bleibt die Angst, all das wieder zu verlieren, was man sich bereits angehäuft hat.... und wenn wir ehrlich sind, was uns ja auch nie wirklich gehört hat (denn letztendlich wissen wir ja, das letzte Hemd hat ja bekanntlich keine Taschen... nee?).


Schon die Grossen waren vor dem Vergleichs- und Neidvirus nicht gefeit. Der Philosoph Bertrand Russel bemerkte "Napoleon beneidete Cäsar, Cäsar Alexander den Grossen und Alexander wahrscheinlich Herkules, den es nie gegeben hat." Der Philosoph Epictet erkannte: "Derjenige ist weise, der sich nicht um das sorgt, was er nicht hat - sondern sich über das freut, was er hat".  Und "last but not least" sagt die Bibel im 1. Thessalonicher 5,18: Seid dankbar in allen Dingen....!


Diese Haltung der Dankbarkeit und Bescheidenheit macht uns ausgeglichen und zufriedener und dadurch offen für die Schönheiten des Lebens und das ist nicht einmal an Leistungen gebunden..... es ist einfach da und voooor allem müssen wir nicht darauf warten, bis alles perfekt ist denn das passiert eh nie, neeh!



Es gibt ein Sprichwort: 
"DANKEN schützt vor WANKEN - 
LOBEN zieht nach OBEN"!  

Japanisches Zeichen für Dankbarkeit


Dankbarkeit ist die ultimative Leitschnur zu einem glücklicheren und gelasseneren Leben und macht unseren Blick wieder frei für die kleinen Dinge, die unser Leben lebenswert machen, die wir in der Alltagshektik sooooo leicht übersehen!



Letztendlich ist alles, was wir im Leben erreichen oder besitzen ein Geschenk Gottes. Sei es Liebe, Zufriedenheit oder was auch immer. Wir haben keinen rechtmässigen Anspruch darauf. Mit Dankbarkeit setzen wir unserem unersättlichen Verlangen Grenzen... und wir verkümmern nicht innerlich inmitten unseres Überflusses!


Zugegeben, es gibt sehr viele Dinge im Leben, worüber man sich ärgern kann. Arrogante Autofahrer, Kinder, die ihre vergammelten Lunchboxen nicht wegräumen von den muffigen Socken sprechen wir lieber nicht, die noch nicht ganz auskurierte Erkältung, die unqualifizierte Entscheidung des Chefes.... diese Liste ist endlooooos und es fällt wahrscheinlich den meisten nicht so schwer, spontan noch dutzende tausende Beispiele anzufügen... tja - ich denke, Ihr wisst, was ich meine!


Schwieriger wird es allerdings, die guten Dinge aufzuzählen. Ich meine nicht die grossen Ereignisse, sondern die eher kleinen. Ein Lächeln der unbekannten Person im Lift neulich (ohne Hintergedanken, was der wohl wollte....is ja nicht normal, nee?), oder ein verständnisvoller Blick, als ich den letzten Brief nicht richtig frankierte, oder dass beim letzten Absturz der Teetasse mit Inhalt auf unseren Perser fast keine Spuren mehr zu sehen sind! Wenn man es sich zum Sport macht, sich zweimal pro Woche auf all die Ereignisse zu konzentrieren, die in den vergangenen zwei bis drei Tagen GUT und POSITIV waren, dann braucht man mit Garantie nicht mehr zum Seelenklemptner zu rennen! 


Ich möchte damit nicht sagen, dass es nicht schwierige Lebenssituationen gibt, wo wir Hilfe von Fachleuten benötigen! Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass der enorme Zuwachs an Selbstmorden, Burnouts und Depressionen darauf zurückzuführen ist, dass unsere ZUFRIEDENHEIT..... unser FRIEDE verloren gegangen ist.... dass der Mensch in unserer Gesellschaft NIE genug bekommt... und es enorm schwierig ist, sich dieser Prägung und Gesellschaft ganz und gar zu entziehen! Das müssen und können wir auch nicht!


Studien belegen, dass dankbare Menschen sich subjektiv besser fühlen, als die sich immer ärgernden und immer lästernden Menschen. Die Blutwerte waren sogar besser und sogar das Umfeld profitierte davon. Not really a surprise:)! ...waa?


Trotzdem wissen wir, das Konflikte und Ärger im Zusammenleben sich nicht vermeiden lassen und auch relativ belanglose Ärgernisse können mit der Zeit die Basis einer guten Beziehung unterhöhlen und zerstören. Oft können wir nur begrenzt Einfluss nehmen. Trotzdem... auch dann haben wir es in der Hand, worauf wir unseren Blick werfen. Wir können beispielsweise dankbar sein, dass wir mit diesen Menschen aaauch lachen können, ein Stück des Lebensweges teilen oder einfach nur, dass sie uns zum Essen einladen...



Schwieriger wird es hingegen, wenn es um Schicksalsschläge geht. Tragödien, wo Worte fehlen! Unfälle, schwere Krankheiten und Verletzungen, Verluste von lieben Menschen. Es scheint doch schier unmöglich, dass jemand für solch einschneidende Ereignisse Dankbarkeit empfinden kann!? 



Vielleicht nicht in diesen dramatischen Situationen - doch im Nachhinein sind viele Menschen dafür dankbar, wie eine zunehmende Zahl von Studien zeigt. Die Aussagen von vielen leidgeprüften Menschen können vielseitiger nicht sein. Dankbar dafür, überlebt zu haben.... eine zweite Chance bekommen zu haben..... gelernt zu haben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren...... Menschen von einer anderen Seite kennengelernt zu haben...... reifer geworden zu sein....... das Leben aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen........ ja sogar mehr Energie als je zuvor für seine Lebensziele zu mobilisieren! Das Leben erscheint letztendlich aus mancher so leidvollen Geschichte plötzlich kostbarer und wertvoller, um es einfach nur zu verschwenden!



Was so absurd erscheint, ist, dass durch unsere Bereitschaft uns dieser Chance zu öffnen, unser Leben an Qualität zunimmt! Es ist diiiiee Chance einen Schicksalsschlag in Wachstum und Entwicklung zu transformieren. Es sind nicht die schlimmen Tragödien an und für sich, wofür wir dankbar sind, sondern die daraus gewonnenen Einsichten und Fähigkeiten.



Deshalb sind dankbare Menschen flexibler, wenn es darum geht, Krisen zu überwinden und mit schwierigen Umständen fertig zu werden.



HAPPINESS is not a DESTINATION...... It is a WAY OF LIFE!... was auf gut Deutsch heisst.... wir können dem GLÜCKLICHSEIN, der ZUFRIEDENHEIT nicht nachjagen.... es ist ein LEBENSSTIL!






In Dankbarkeit & Liebe,
herzlichst




Samstag, 1. Februar 2014

Inspiration im Vintage-Style - Teil 2


Tadaaaa...... here I am again.... wie versprochen..... auf den ersten Streich, siehe Teil 1, folgt auch schon der zweite gleich....:).

Schon bei meinem Erstlingswerk hatte ich die Idee, dass es schön wäre, wenn dieses Brettchen ein "Brüderchen" oder wem ein "Schwesterchen" besser gefällt, kann es auch so nennen bekommen würde.... einfach alles ein bisschen anders.... ja ist ja auch egal.... seht einfach selbst.

Hier die Fotostory dazu:


Wie schon beim ersten Vintage-Brett trage ich erst die Grundfarbe in Dunkelbraun auf. Nach dem Trocknen wird wieder die Krakeliermasse aufgetragen, gefolgt von der zweiten Farbe, diesmal Kupfer.... und dazwischen warte ich ganz kribbelig geduldig auf das Ergebnis! Uiih, wie freue ich mich über dieses Ergebnis. Jetzt folgt wie beim Twinbrett die Textplatzierung.

Bei diesem Brett wende ich jedoch die Decoupache-Technik an. Deku-was-Technik? Ja, das ist simpel erklärt  - eine Art Servietten-Technik. Das Bild wird direkt auf das Objekt aufgeklebt.... also nix mit spiegeln! Nach dem kurzen "Wässern" des Textes trage ich beidseitig den Kleber auf und platziere beide Papierstücke auf dem Brett.




























Bei diesem Brett erscheint der Bibeltext nach dem Abtrocknen gewollt hell (momentan noch zu hell). 



Als Kontrast werden nun die rohen, kurz angeschliffenen Seiten mit dunkelbrauner Farbe bemalt und nach dem Trocknen erneut mit einem speziellen Schwamm angeschliffen. So entsteht der gewünscht verwitterte Look:).


Für den Inspirations-Text benötigt es ein paar wenige viel zu viele Anläufe. Schwarz erscheint mir zu hart, also versuche ich es mit Kupfer.... aber ob das gut rauskommt? 



















Das Endergebnis mit beiden Komponenten gefällt mir.... der 3D-Effekt ist immerhin da:). 

Die Textflächen sind mir allerdings noch zu hell, weswegen ich mit einer wässerigen Lackfarbe noch ein bisschen nachhelfe. Zum Schutz kommt eine seidenmatte Lackierung und fertig ist das zweite Unikat im Vintage-Look:).




























Wie bei allen Kreativwerken ist es auch hier wohl eine reine Ansichtssache und Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.... mir gefällts auf jeden Fall!

Also, in diesem Sinne - lasst Euch bloss nicht einreden, dass Ihr zu alt, zu klein, zu dick, zu blöd, zu unfähig oder zu "was-weiss-ich-nicht-was-alles" seid, Eure Träume und Visionen anzupacken! "Des is oolles Mischt...ne?" Denn... bekanntlich sind ja unsere Gedanken der Anfang unserer Taten! .... Und.... Gott verspricht es uns ja schliesslich auch in Jesaja 43....:)))!

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Mut!



With lots of Love